04.01.2007 Jahresrückblick
| Newsletter vom 04. Januar 2007 (nur an eingetragene Abonnenten versendet) Jahresrückblick 2006: Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2007 Auch im neuen Jahr werden wir Sie mit ausgesuchten Perlen unterstützen. Rückblickend sind wir stolz auf die Performance unserer Titel im vergangenen Jahr. Obwohl wir seit Jahren unsere Empfehlungen einem ausgesuchten Kundenkreis erfolgreich zur Verfügung stellen, hat uns das grosse Interesse an unserer neuen Internetplattform und dem Newsletter ausserordentlich gefreut. Die zahlreichen Anmeldungen zu unserem Newsletter haben uns positiv überrascht. Rückmeldungen in Form von Lob und Tadel freuen uns sehr. Finanzielle Erfolgsstorys von unseren Abonnenten beflügeln unsere Arbeit und wir sind motiviert auch im neuen Jahr für Sie nach Perlen zu tauchen. Vielen Dank. Ihr Pearlsfactory.com Team Haben Sie diesen Newsletter weitergeleitet erhalten? Jetzt kostenlos anmelden und 6 Monate keine "Perle" mehr verpassen.
Jahresrückblick 2006 Anleger zwischen Mut und Angst
Nun was heisst dies konkret? Während die Republikaner als äusserst wirtschaftsfreundlich gelten, sagt man den Demokraten eher den Hang zu Staatsinterventionen nach. Die Finanzmärkte haben jedoch den Machtwechsel erst einmal sehr gelassen wahrgenommen. Im Gegenteil, Dow und S&P konnten in den ersten Wochen nach den Wahlen sogar noch zulegen. Dies befürwortet auch unser Szenario, dass mit den Demokraten nur marginale Änderungen am Wirtschaftskurs der USA stattfinden werden. Im Gegenteil, den Demokraten traut man zu, dass Sie insbesondere den Schlamassel im Irak schneller werden lösen können und damit den Haushalt der USA nachhaltig entlasten könnten. Ansonsten erwarten wir aber kaum fiskalpolitische Änderungen. Die amerikanische Wirtschaft hat wie von uns erwartet den Höhepunkt des Konjunkturzyklus überschritten und steuert nach unseren Erkenntnissen auf einen gemächlicheren Wachstumskurs. Das sogenannte Soft Landing scheint uns im Lichte der heutigen Zahlen das wahrscheinlichste Szenario. Wir rechnen in etwa mit einem BIP von 3.5% im laufendem und von ca. 2.6% im nächsten Jahr. Einen Einbruch des Konsums fürchten wir dennoch nicht, können die Amerikaner sich mittlerweile bereits wieder günstiger refinanzieren und der deutlich gefallene Erdölpreis nimmt ebenfalls gehörig Druck von den Leuten.Die Fed wiederum ist darauf bedacht Geld aus dem Markt zu schöpfen. Trotz Wachstum und angespanntem Arbeitsmarkt fürchten wir deshalb kaum eine Inflation. International: Inflationsgefahr noch nicht gebannt An der Konferenz der Finanzminister der G20 erfolgte der Aufruf an die Mitgliederländer, weiterhin wachsam zu bleiben. Wie im letzten Monat bereits erwähnt, haben etliche Länder nach wie vor ein Problem Ihre Geldpolitik richtig auszutarieren. Internationale Aktienmärkte Gegen Ende November liess ein wahres Kursfeuerwerk die Märkte erzittern. Das Hallali auf neue Rekorde war ausgestossen worden. Insbesondere in den Emerging Markets bebten die Märkte. Spitzenreiter hier der venezolanische Markt, welcher im Jahresverlauf um110% nach oben schoss. Aber auch China; Russland, Indien usw., wiesen attraktive Rahmenbedingungen auf. Sämtliche Analysten befanden sich im allgemeinen Konsens, dass die Anleger wieder Mut gefasst haben und sich kein Portfoliomanager traditionell noch vor Weihnachten in die Suppe spucken lässt. Nach dem Kursfeuerwerk folgte nämlich eine kurze Ruhephase bevor es ziemlich heftig nach unten reagierte. Da hatten wohl einige noch nie etwas vom geheimen Abkommen gehört, dass im Dezember absolute Ruhe zu herrschen hat. Spass beiseite. Auch wir in der Pearlsfactory hatten doch Schweissperlen auf der Stirn. Als absoluter Spielverderber erwies sich der Dollar der unerhört Einbrach. Ein schwacher Dollar hat erfahrungsgemäss praktisch nur negative Konsequenzen, und dass die Oma dafür besonders günstig in die USA reist, hatte in den meisten makroökonomischen Berechnungsmodellen nicht den Einfluss, den wir uns alle erhofft hätten. Wir von Pearlsfactory strichen noch nicht die Segel und hielten ruhig Blut. Die aktuellen Ereignisse scheinen uns auch recht zu geben. Unsere Empfehlungen zur Anlagestrategie Nach einem sehr erfreulichen Jahr kam zwar wieder etwas Gegenwind auf. Wie erwähnt war dafür der rückläufige Dollar massgeblich verantwortlich. Trotzdem: Die Konjunkturaussichten haben sich nicht zuletzt für Europa verbessert. Insbesondere in Deutschland sieht man völlig ungewohnt plötzlich, dass sich "OPTIMISMUS" im Lande verbreiten. Viele Politiker, welche eben dies noch nie erlebten, rissen bereits die Pandemie Notfallpläne aus den Schubladen. Wir von Pearlsfactory erlassen aber den Aufruf, die Bevölkerung ja nicht durchzuimpfen. Optimistische Leute sehen jeweils etwas gar verzückt aus, Vogelgrippe ist es aber nicht und wir glauben sehr daran, dass Deutschland es im nächsten Jahr glücken wird, wiederum zur europäischen Konjunkturlokomotive zu werden. Dies im Gegensatz der USA wo wir, wie erwähnt eine Abschwächung erwarten. Die japanische Wirtschaft wird durch hohe Wachstumsschübe des Aussenhandels gestützt und das Konsumklima scheint trotz Lohnstagnation unverändert positiv. Wir erwarten darum ein positives Konsumwachstum in den nächsten Monaten. Die Bondrenditen sind im November gesunken, nachdem sie im Oktober sehr gestiegen waren. Auslöser dafür waren die guten Inflationsdaten der USA. In Europa hingegen erwarten wir nach wie vor einen kleinen Zinsanstieg, da die Inflationszahlen nach wie vor nicht in den Zielbändern der jeweiligen Zentralbanken liegen. Wir empfehlen darum: Bei den Aktien halten wir an unserer Übergewichtung nach wie vor fest. Insbesondere Europa scheint uns nach wie vor attraktiv. Andererseits empfehlen wir japanische Shares abzubauen und allenfalls ein separates Investment in den oben erwähnten Emerging Market aufzubauen. Der Goldpreis hat sich im November weiter erholt. Nach wie vor halten wir darum Investments in diesem Bereich für interessant. Ebenfalls sind wir allgemein für die Rohstoffmärkte nach wie vor zu begeistern, wobei man diesbezüglich vorsichtig selektieren sollte. Ebenfalls sind ausgewählte Biotechunternehmen attraktiv und Investments in die Sicherheitsbranche oder gar Terrorbekämpfung halten wir für ausserordentlich attraktiv. Unser Depot Es hat sich gezeigt, dass unsere Strategie ein Depot aufzubauen, welches auch in einem schwierigen Börsenumfeld erfolgreich ist, voll gegriffen hat. Eine sorgfältige Analyse der Titel welche wir in unser Depot aufnehmen, soll Ihnen nachhaltige Gewinne bieten. Mit dem Jahr 2006 sind wir sehr zufrieden. 26 Plusperfomern stehen nur 8 Minusperfomer seit Anfang 2006 gegenüber. Mit einer realisierten absoluten Performance von über 70 % (entspricht über 30 % im Durchschnitt pro Titel) können auch unsere Kunden zufrieden sein. Wenn man dazu noch berücksichtig, dass diese 70 % mit einem Depot erwirtschaftet wurden das nicht überwiegend auf hochspekulativen Aktien von Minien-, Öl-, oder Gas-Exploreren und ?Produzenten besteht, sondern mehrheitlich auch auf höher kapitalisierte und weniger risikobehaftete Unternehmen welche an den "grossen" Börsen in Amerika und Europa gehandelt werden setzt, ist die Performance ohne Übertreibung sensationell. Auch unsere aktuell noch offenen Positionen laufen in den meisten Fällen in die richtige Richtung und liegen im Augenblick (Stand 31.12.2006) durchschnittlich über 28 % im Plus. Und dies sei noch mal erwähnt - nicht nur mit Pennystocks und Hochrisikotiteln sondern mit Titeln welche eine solide Basis aufweisen. Wir sind überzeugt, dass wir auch im Neuen Jahr mit unserem Zauberwort "Nachhaltigkeit" auf der Gewinnerseite stehen werden.
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